
Hören Sie auf, den Spiegel im Badezimmer abzuwischen!
Wir alle kennen dieses Problem: Nach dem Duschen greifen wir nach dem Spiegel, um uns zu rasieren oder Make-up aufzutragen – doch stattdessen blicken wir in eine weiße Nebelschicht. Dann muss der Spiegel mit einem Handtuch abgewischt werden – doch dadurch entstehen hässliche Streifen auf der Oberfläche des Spiegels.
Es ist zwar eine Kleinigkeit, aber es ist eine tägliche Belastung. Deshalb nutzen wir Infrarotheizung. Anstatt den ganzen Raum zu erwärmen – was viel Zeit dauert – leiten diese Heizgeräte die Energie direkt in das Glas. Das ist eine viel effektivere Lösung für dieses Problem.
Wie es funktioniert
Wir verwenden dünne Film- oder Quarzelemente, die schnell erwärmen. Wenn man einen Knopf auf der App drückt, erwärmt sich das Glas gerade so stark, dass es über dem „Kondensationspunkt“ bleibt. Dadurch kann sich kein Wasserdampf mehr am Spiegel festsetzen. Da die Wärme direkt auf die Rückseite des Glases gerichtet ist, wird keine Energie verschwendet, indem der Raum um das Glas herum erwärmt wird. Es funktioniert einfach.
„Intelligente“ Lösung
Die Technik ist einfach: Ein Infrarotheizelement, das mit einem intelligenten Relais verbunden ist. Wir stellen sicher, dass das Relais die benötigte Leistung bewältigen kann – damit man sich keine Sorgen um einen Stromausfall machen muss.
Das Beste daran: Man kann „Szenarien“ einrichten. Stellen Sie sich vor, der Duschhahn wird geöffnet – der Spiegel beginnt automatisch zu erwärmen. Wenn Sie anschließend das Wasser abstellen und Ihr Handtuch nehmen, ist der Nebel bereits verschwunden.
Nur eine Warnung: Es handelt sich nicht um magische Lösungen. Es dauert in der Regel 30 bis 90 Sekunden, bis das Glas warm genug ist, um den Nebel zu beseitigen.
Die richtige Temperatur
Man könnte meinen, je höher die Temperatur, desto schneller wird der Nebel beseitigt – doch das ist gefährlich. Wenn man die Leistung zu hoch einstellt, kann das Glas beschädigt werden. Im schlimmsten Fall kann die reflektierende Schicht beschädigt werden oder der Spiegel sogar Risse bekommen.
Wir streben eine Oberflächentemperatur von etwa 40–50°C an. Das reicht aus, um den Nebel zu beseitigen – ohne dass man sich Verbrennungen zuzieht, wenn man sich dem Spiegel nähert. Es geht also um das richtige Gleichgewicht.