
Wie man Infrarotheizungen im Badezimmer am Laufen hält
Seien wir ehrlich: Badezimmer sind eine Qual für Elektronikgeräte. Durch den Dampf, die spritzenden Wasserpartikel sowie die starken Temperaturschwankungen von extrem kaltem bis hin zu heißem Klima entsteht schnell eine Katastrophe. Wenn Feuchtigkeit in die elektrischen Kontakte gelangt, wird die Heizung nicht nur aufhören zu funktionieren – sie kann auch viel schneller beschädigt werden.
Der Kampf gegen Dampf
Wir haben viel Zeit damit verbracht, darüber nachzudenken, wie man das Wasser fernhalten kann. Der Schlüssel liegt darin, Silikondichtungen sowie eine gut abgedichte Hülle zu verwenden.
Das Problem ist jedoch, dass bei Berührung eines extrem heißen Infrarotstrahlers durch einen kleinen Wassertropfen das Glas zerbrechen kann. Dadurch entsteht eine heftige Reaktion. Indem wir alles gut abdichten, verhindern wir, dass Dampf auf den Wicklungen kondensiert. So bleibt der Innenraum des Geräts trocken.
Materialien, die wirklich langlebig sind
Wir wollten keine billigen Kunststoffe verwenden. Warum? Weil sie sich verbiegen können. Bei konstanter Hitze und Feuchtigkeit beginnen Kunststoffe schließlich zu versagen. Stattdessen haben wir temperiertes Glas sowie Legierungen verwendet, die gegen Korrosion resistent sind.
Außerdem haben wir eine hydrophobe Schicht auf die Linse aufgetragen. Sie kennen sicherlich das Problem, dass sich Spiegel nach dem Duschen beschlagen. Diese Schicht verhindert, dass das bei der Heizung passiert. Wenn sich die Linse beschlägt, spürt man die Wärme nicht mehr. Mit dieser Schicht können die Infrarotwellen ungehindert bis zu Ihnen gelangen.
Die Herausforderungen
Es gibt allerdings einen Nachteil: Da wir die Geräte so gut abgedichtet haben, um das Wasser fernzuhalten, sind sie nicht gerade einfach zu reparieren. Man kann nicht einfach den Deckel abnehmen und an den Kabeln herumfummeln, wenn etwas kaputtgeht.
Falls ein Teil defekt wird, muss oft die ganze Einheit ersetzt werden. Es ist schade, dass man nicht einfach daran herumbasteln kann – aber wir dachten, man möchte lieber eine Heizung haben, die jahrelang funktioniert, anstatt eine, die zwar in zehn Minuten repariert werden kann, aber alle sechs Monate erneut repariert werden muss.
Noch eines: Eine spritzwassergeschützte Hülle schützt Sie nicht vor einer schlechten Elektroinstallation. Wenn die Erdeinstellungen falsch sind, kann es dennoch zu Stromstößen kommen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Verkabelung die Belastung aushält – besonders dann, wenn draußen minusgrade herrschen und die Heizung unter hoher Belastung arbeitet.